| Wir über uns - Eine kurze Vorstellung der Köche |
Volker - Der Meister des Desserts
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 Katja - Die Ersatzspielerin |
Arne - Der Herr des Weinkellers
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| Volker - Der Meister des Desserts |
Es begann an einem denkwürdigem Novemberabend 1992. Zu dieser Zeit zeigte sich Hamburg mit seinem Wetter wieder von der
attraktivsten Seite. Vom Sturm und Regen von der Stra?e vertrieben, landete ich in einer Lokalität, die ich zuvor nur von draußen und vom Hörensagen wahrgenommen
hatte. Es war das kleine Restaurant "La Bastille". In diesem kleinen aber feinen französischem Restaurant verlor meine Zunge Ihre Unschuld.
Der Koch zauberte auf meinen Tisch ein Menü, das so anders war, als alles was ich zuvor gegessen hatte. Man sollte meinen, ob dieses unglaublichen Eindrucks
könnte ich mich an die Menüfolge erinnern. Das ist aber leider nicht der Fall. Das Beeindruckende daran waren nicht die einzelnen Gerichte, sondern der
Gesamteindruck.
Jede Speise war liebevoll zubereitet und duftete verführerisch. Den Beilagen konnte man ihre Frische ansehen. Und das Fleisch war auf den Punkt zubereitet.
Zwischen den einzelnen Gängen hatte man ausreichend Zeit sich auf das nächste Geschmackserlebnis vorzubereiten und die Bedienung machte ihrem Namen alle Ehre. Ich
fühlte mich in diesem Restaurant rundum wohl und gut versorgt.
Damals hatte mir dieser Abend soviel Lust auf mehr von diesem Essen gemacht. Leider zeigte sich mein Portemonnaie dieser andauernden Belastung nicht gewachsen. Daher
entschloss ich mich, die geheimnisumwobene Welt der Küche selbst zu entdecken. Küche bedeutete für mich bis dato "TK ...ping..." (Tiefkühlkost in Verbindung mit dem
"Ping" der Mikrowelle). Das sollte anders werden. Todesmutig stürzte ich mich auf mein erstes selbstzubereitetes Rührei und ging in die Offensive mit Bratkartoffeln.
Über die Jahre entwickelte sich eine leidliche Fähigkeit den Nahrungsmitteln in der Küche Herr zu werden, bis ich 1996 Arne kennenlernte.
Er zeigte mir unter anderem, wie man richtig mit Fleisch umgeht, welcher Wein zu welchem Gericht passt und was es bedeutet Tischmanieren zu besitzen. Bis auf
letzteres war ich auch ein guter Schüler. Ich glaube ich werde mir nie merken können, welcher Löffel für welches Gericht verwendet wird und wo die Serviette zu
liegen hat.
Es stellte sich heraus, das wir zusammen ein gutes Team darstellten, da jeder vom anderen zu lernen bereit war und wir uns beide gleichzeitig ohne Kompetenzgerangel
in der Küche aufhalten können. Unsere Rivalität in der Küche beschränkt sich auf die eigenen Geburtstagsbuffets. Natürlich ist das von mir zusammengestellte
grundsätzlich besser (oder vielleicht doch das von Arne?)
Wir kochten mit wechselnden Gästen und stellten fest, dass unser Publikum entweder total unkritisch oder tatsächlich positiv überrascht von unseren Küchenfertigkeiten
waren. Da war der Punkt erreicht sich neue Herausforderungen zu suchen.
Ich hätte 1992 nie gedacht, dass das Kochen einen derart hohen Stellenwert in meinem Leben einnehmen könnte. Kochen bedeutet für mich mittlerweile Entspannung als
auch ausleben und experimentieren mit der eigenen Kreativität. Ich unterscheide bewusst zwischen Essen als Genuss oder zur Nahrungsaufnahme. Leider ist es heutzutage
so, dass der Großteil der Restaurants nur noch das letztere Bedürfnis befriedigt. Für den Genuss ist in der Regel keine Zeit. Dabei ist es gar nicht so schwierig
auch gewöhnliche Speisen genussvoll zuzubereiten. |
| Katja - Die Ersatzspielerin |
Volker nimmt sich eine Auszeit (wer neugierig ist: hier) deswegen komme ich mit ins Spiel.
Wer mich kennt, würde mich mit einem Wort beschreiben: SCHOKOLADE!!!!!! ;-)
Nicht, dass ich diese Köstlichkeit nur einfach so jeden Tag genieße, nein - ich kann auch in einer Geschwindigkeit "Schokoladenladen" sagen, da bleibt so manch
einem die Spucke weg..........!;-)
Ja, ich bin bekennender "Schokoholic", mit dem Hauptthema Zartbitter.
Ich könnte Euch dazu einen Laden in Lübeck nennen............. Aber nun zum Eigentlichen:
Neben dem Reisen, der Schokolade, Wein und Grappa liebe ich gutes Essen. Für mich persönlich sind Italien, Spanien, Frankreich und der ferne Osten, die Länder mit
der schmackhaftesten und vielseitigsten Küche.
Aber ich bin immer für jede andere Herausforderung zu haben.
Im Teeniealter gaben mir meine Eltern die Entscheidung: Kochen oder im Garten helfen. Für mich war ganz schnell klar, es kommt nur das Kochen in Frage.
Somit fing das Ganze bei mir mit bodenständigen "Frikadellen, Kartoffeln, Blumenkohl- mit dicker Soße" an...........
Ich habe dann später auch immer gerne für Freunde gekocht und durch Arne habe ich den perfekten (Koch-)Partner gefunden, mit dem ich weiterhin kreativ sein kann.
Jetzt bleibt nur noch eins zu sagen: auf die Töpfe - fertig - los...........!
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| Arne - Der Herr des Weinkellers |
Schon von frühester Kindheit an spielte Essen bei uns zu hause eine große Rolle. Und schon von Kindesbeinen an durfte ich an den kulinarischen
Streif- und Raubzügen meiner Eltern teilnehmen. Meine Eltern, von Haus aus keineswegs Gourmets, tasteten sich in immer neue kulinarische Gefilde vor. Und ich
munter dabei. Entweder in Restaurants verschiedenster Kategorien oder zu Hause.
Denn häufig wurde Neues mit Freunden am heimischen Herd probiert. Hier stand fast immer mein Vater am Herd. Und das nicht nur Sonntags! Ganze Wochenende konnte er
in der Küche verbringen und schmoren, köcheln, simmern und brutzeln...
Und manchmal durfte ich sogar helfen und war dann stolz wie Keks, wenn ich Kartoffeln schälen oder Pilze putzen durfte...
Mit der Zeit wurden dann meine Aufgabe größer: Ich durfte eine Vinaigrette machen oder durfte helfen, die Ente zu dressieren. Irgendwann, im zarten Alter von 12
oder 13 bekam ich mein erstes Kochbuch. Natürlich für Kinder, aber ich setzte mich sofort daran und versuchte verschieden Rezepte.
Anfangs war das Ergebnis noch eine Küche, die einem Schlachtfeld ähnelte.Aber mit der Zeit lief es immer besser und mein Weg war vorgezeichnet: Ich begann zu kochen...
Als ich irgendwann von zu hause auszog war der größte Raum in meiner Wohnung, wie sollte es anders sein, die Küche. Und meine erste Anschaffung, noch vor dem
Fernseher, war ein ordentliches 10 Zoll Küchenmesser...
Und obwohl damals Mann und Single habe ich bis heute den Pizzaservice nur seltenst bemüht.
1996 lernte ich Volker kennen und wir begannen zu Essen. Zuerst eher Essen zu gehen, aber mit der Zeit begannen wir zu Kochen. Erst etwas zögerlich, damals hatte
ich noch keine vollständig ausgestattete Küche. Doch mit der Zeit entstand aus den ersten Versuchen durch Übung eine gewisse Profession. Das gemeinsame Kochen
machte uns viel Spass.Es gab keinerlei Streitereien darüber, wer Kartoffeln schält und wer die Filets brät oder ähnliches. Wir waren und sind einfach ein gut
eingespieltes Team, bei dem jeder die Fähigkeiten des Anderen kennt und respektiert.
Und so wurden unsere Kochkünste und meine Küche ein fester Anlaufpunkt für Freunde. Allerdings stehen wir mittlerweile vor einem Problem:
Unserem Körpergewicht, dass beständig wächst. Ganz anders als unsere Brieftaschen, die nach jedem Einkauf noch leerer sind als sie es schon waren...
Wer also soll das alles essen, was wir noch kochen wollen?
Das war der Punkt, wo wir nach einer neue Herausforderung suchten und sie hier gefunden haben. |